Als unabhängiger Anbieter mit einem großen Partnernetzwerk stellt ServiceNow eine neue Datenplattform vor, die Datenübertragungen außerhalb der EU reduziert und alle DSGVO-Anforderungen erfüllt.

Teamwork-Konzept.Junge kreative Mitarbeiter, die mit dem neuen Startprojekt im modernen Büro arbeiten.Gruppe von drei Personen analysieren Daten auf dem Desktop-Computer.Horizontal, unscharfer Hintergrund (583869832) - shutterstock.com
ServiceNow bringt globale Innovation mit lokaler Compliance in Einklang, indem es Lösungen anbietet, die sowohl global integriert als auch lokal konform sind.  (Bild: Shutterstock)

Das Thema digitale Souveränität ist angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ganz oben auf der Agenda der EU-Kommission angekommen. Die neue Kommission hat sich dazu verpflichtet, mittelfristig die europäische digitale Infrastruktur zu stärken, die Anwendung künstlicher Intelligenz zu forcieren und dafür zu sorgen, dass die Daten europäischer Bürger und Unternehmen sicher vor dem Zugriff ausländischer Akteure bleiben. 

Gleichzeitig stehen Unternehmen weltweit unter einem enormen Innovationsdruck. Sie wissen, dass KI und insbesondere agentenbasierte KI-Systeme ihnen helfen können, ihre Workflows zu automatisieren, dürfen aber das Thema Datenhoheit nicht aus den Augen verlieren. Sie müssen jederzeit darüber Bescheid wissen, wo die Daten gespeichert sind, wie sie verwaltet werden und wer sie letztendlich kontrolliert.

Andererseits hängt die Effizienz solcher KI-Systeme vom Zugriff auf riesige Datenmengen ab, die häufig grenzüberschreitende Datenflüsse voraussetzen. Diese Anforderung kollidiert mit Bedenken zum Datenschutz, insbesondere innerhalb der Europäischen Union (EU), wo die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) strenge Kontrollen für die Datenübermittlung vorsieht, um den Schutz personenbezogener Daten zu gewährleisten.

Die DSGVO schreibt nicht vor, dass Daten lokal oder ausschließlich in der EU gespeichert oder verarbeitet werden müssen, verlangt aber einen konformen Übermittlungsmechanismus für die Übertragung personenbezogener Daten außerhalb der Europäischen Union. Dies hat zu einer verstärkten Überprüfung der Datenspeicher- und -verarbeitungsstandorte geführt, was Unternehmen dazu veranlasste, Daten mit personenbezogenen Informationen lieber innerhalb der EU zu speichern.

Die Offshore-Datenspeicherung minimieren

Die jüngsten rechtlichen Entwicklungen verdeutlichen die Wichtigkeit von Compliance umso mehr. In einem aufsehenerregenden Fall hat das EU-Gericht die Europäische Kommission wegen Verletzung ihrer eigenen Datenschutzgesetze mit einer Geldbuße belegt. Die Europäische Kommission hatte personenbezogene Daten ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen in die USA übermittelt. Dieser Fall zeigt, wie wichtig die Beachtung der DSGVO-Bestimmungen ist.

Neben Bedenken bezüglich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wächst auch die Besorgnis darüber, dass Dateninfrastruktur im Offshore-Besitz genutzt wird, selbst wenn sich diese Infrastruktur physisch innerhalb eines EU-Staates befindet. EU-Politiker wollen die Abhängigkeit von ausländischen Cloud-Providern verringern, um digitale Unabhängigkeit und wirtschaftliche Ziele zu fördern. Dieses Bestreben ist besonders in Sektoren wie Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen zu spüren, in denen der Schutz sensibler Daten von entscheidender Bedeutung ist. Unternehmen in diesen Branchen sind besorgt, dass ausländische Regierungen möglicherweise auf ihre Daten zugreifen, was die Vertraulichkeit der Kundeninformationen gefährden und gesetzliche Verpflichtungen verletzen könnte.

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ServiceNow ist sich als Betreiber einer essenziellen Business-Plattform dieser Bedenken bewusst und entwickelt Lösungen, die die Anforderungen an die Datenhoheit erfüllen und Unternehmen gleichzeitig die Möglichkeit geben, das volle Potenzial von agentenbasierter KI zu nutzen. Dieser Ansatz basiert darauf, ein unabhängiger Anbieter mit einem ständig wachsenden Netzwerk von Partnern zu sein, das individuelle Kundenbedürfnisse erfüllen kann.

Eine geschützte Datenplattform für EU-Staaten

Um die europäischen Anforderungen an die Datenhoheit zu erfüllen, hat ServiceNow die Protected Platform für die EU eingeführt. Diese Plattform reduziert Datenübertragungen außerhalb der EU und erfüllt so die DSGVO-Anforderungen. Kunden können sich für diese zusätzlichen Schutzmaßnahmen entscheiden, um sicherzustellen, dass ihre Daten innerhalb der EU-Grenzen bleiben – mit Ausnahmen in kritischen Fällen, zum Beispiel zur Wiederherstellung von Daten nach einem Datenverlust, um Betrug oder Missbrauch zu verhindern oder um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. 

ServiceNow investiert seit 2021 stark in EU-Services, um Kunden mehr Vertrauen, Auswahl und Kontrolle über ihre Daten zu bieten. Außerdem hat ServiceNow Partnerschaften mit internationalen Systemintegratoren aufgebaut, um vertikale Lösungen zu entwickeln, die auf die individuellen Anforderungen verschiedener Branchen zugeschnitten sind. Bei dieser Zusammenarbeit wird vorhandenes Domänenwissen genutzt, um aktuelle Herausforderungen zu meistern. So können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse modernisieren, ohne gegen die lokalen Gesetze zur Datenhoheit zu verstoßen.

ServiceNow ist mit der Komplexität in Branchen wie Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen vertraut und bietet spezialisierte Unterstützung für den Umgang mit sensiblen Daten in Ländern mit strengen Gesetzen für Datenschutz und Datenhoheit. Dazu gehört die Implementierung zusätzlicher Kontrollen, um sicherzustellen, dass die Verwaltung von Gesundheits- und Finanzdaten der örtlichen Gesetzgebung entspricht, und um sensible Kundendaten zu schützen, die auf Now Platform-Instanzen gespeichert sind.

KI ohne Datenschutzbedenken nutzen

ServiceNow verfolgt die Philosophie, globale Innovation mit lokaler Compliance in Einklang zu bringen. Indem es Lösungen anbietet, die sowohl global integriert als auch lokal konform sind, gibt es Unternehmen die Möglichkeit, die Vorteile von agentenbasierter KI zu nutzen, bei voller Kontrolle über ihre Daten. Dieser Ansatz stärkt ihre Innovationsfähigkeit und hilft ihnen, sich zu transformieren, ohne die rechtlichen und ethischen Erwägungen der Regionen, in denen sie tätig sind, aus dem Blick zu verlieren.

Ein Beispiel: Finanzinstitute, die in der EU tätig sind, sind gemäß dem Gesetz zur digitalen operationalen Resilienz (Digital Operational Resilience Act, DORA) verpflichtet, Informationen und Daten über Cyberbedrohungen zu teilen, um Risiken und Unterbrechungen zu mindern. Dabei müssen sie jedoch die Datenschutzbestimmungen der DSGVO einhalten. Zudem müssen sie im Zeitalter der agentenbasierten KI Strategien zur Bewältigung der Komplexität der Datenhoheit entwickeln, die sowohl das technologische Potenzial der künstlichen Intelligenz als auch den regulatorischen Rahmen zum Schutz personenbezogener Daten berücksichtigen.

ServiceNow setzt sich weiterhin dafür ein, seine Kunden jederzeit dabei zu unterstützen. Zu diesem Zweck bietet es eine solide Plattform und zuverlässige Partnerschaften, die auf die Datenanforderungen der Kunden abgestimmt sind und es ihnen ermöglicht, mit den raschen Entwicklungen in der digitalen Landschaft Schritt zu halten. Durch ServiceNows Verständnis für die Nuancen der Datenhoheit ist das Unternehmen in der Lage, gemeinsam mit Partnern und Kunden die transformative Kraft der KI zu nutzen und gleichzeitig die Rechte und Interessen von Einzelpersonen und Organisationen weltweit zu schützen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie ServiceNow Unternehmen dabei hilft, die agentenbasierte KI für sich arbeiten zu lassen.

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