Mit einer Reihe neuer, überwiegend KI-basierter Produkte und Workflows unterstreicht ServiceNow seine Absicht, einen ausfallfreien und sicheren IT-Betrieb zu ermöglichen.

„Voraussehend handeln und proaktiv sichern statt Vorfällen hinterherlaufen“ ist eine Devise, die jeder IT-Betriebsprofi unterschreiben würde. In Zeiten agentenbasierter KI wird dies leichter möglich als je zuvor, denn die neue Technologie bietet IT-Betriebsverantwortlichen nun die Möglichkeit, einen großen Teil ihrer Arbeit zu automatisieren und zugleich deren Charakteristik zu verändern – von einer überwiegend reaktiven Tätigkeit hin zu einer strategischen Aufgabe, die das Wachstum, die Widerstandsfähigkeit und die Transformation sicherstellt.
Auf der Knowledge 25, seiner Kunden- und Partnerkonferenz, stellte ServiceNow eine Reihe neuer KI-Agenten für die Bereiche IT Service Management (ITSM), IT Operations Management (ITOM), IT Asset Management (ITAM), Strategic Portfolio Management (SPM), Operational Technology (OT) und für die Data Foundation vor, um Ausfallzeiten und Servicedesk-Vorfälle zu minimieren. Sie sollen das IT-Service-Management straffen, den IT-Betrieb optimieren und Probleme leichter identifizieren bzw. selbstständig lösen – immer unter vollständiger Kontrolle und Steuerung des IT-Personals.
Die Vision: Ein selbstheilender IT-Betrieb
Die neuen Agenten nutzen Echtzeitdaten aus dem gesamten Unternehmen – einschließlich der Systeme von Drittanbietern – um intelligente, kontextbewusste, autonome Maßnahmen zu ergreifen. Dadurch können sie Probleme vorhersehen und lösen, bevor sie eskalieren. Die Now Platformübernimmt dabei die Rolle eines zentralen Aktionssystems, das den Einsatz dieser Agenten steuert. Im Einzelnen handelt es sich folgende Neuerungen:
- Im ITSM können KI-Agenten zeitintensive, sich wiederholende Aufgaben reduzieren und den Betrieb durch Echtzeit-Kommunikation bei größeren Vorfällen verbessern.
- Im Bereich ITOM können die neuen Agenten kritische Aufgaben wie die Überprüfung von Alarmen und die Ursachenanalyse autonom ausführen, indem sie Echtzeitdaten aus ServiceNow- und Drittanbietersystemen abrufen.
- Im Bereich ITAM rationalisieren KI-Agenten den Beschaffungsprozess, indem sie selbstständig Software und Hardware beschaffen und so die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen.
- Im Bereich SPM helfen KI-Agenten den Managern, den Überblick über die Projektausführung zu behalten, und warnen sie vor kritischen Aufgaben, die aus dem Ruder laufen.

„Bei ServiceNow halten wir nicht nur mit der Zukunft der IT Schritt – wir definieren sie“, sagt Pablo Stern, Executive Vice President & General Manager of Technology Workflows bei ServiceNow. „Durch die Kombination von leistungsstarken KI-Agenten mit unseren bewährten Workflow-Funktionen definieren wir neu, was für Unternehmen möglich ist. Die IT wird nun wirklich autonom.“
Der komplexeren IT-Landschaft gerecht werden
Entlastung durch KI-Agenten gibt es auch für Security-Teams, die angesichts der verschärften Bedrohungslage alle Hände voll zu tun haben. Hier kommt die Erfahrung vor ServiceNow bei der Orchestrierung komplexer, fachbereichsübergreifender Prozesse zugute und sorgt dafür, dass KI-Agenten so konzipiert sind, dass sie im gesamten Unternehmen agieren können. Durch die Automatisierung der Reaktion auf Schwachstellen und die Erstellung dynamischer Playbooks für die Behebung von Vorfällen verändert ServiceNow die Prozesse, mittels derer Unternehmen die Themen Sicherheit, Risiken und Compliance angehen.
In diesem Kontext erweitert ServiceNow sein Schwachstellenmanagement mit umfassenden Exposure Management Workflows, die jetzt auch Endpunkt-Erkennung, Reaktions-Tools und Web Application Firewalls einbeziehen. Außerdem wird die bereits existierende Threat Intelligence-Plattform von ServiceNow durch zusätzliche Funktionen zur Verwaltung von Sicherheitsvorfällen erweitert, um eine proaktive Reaktion auf neue Bedrohungen zu ermöglichen.

Das neu vorgestellte Digital Operational Resilience Management (DORM) schließlich erweitert die Reichweite des Risikomanagements über die reine IT-Sicherheit hinaus. DORM umfasst jetzt auch betriebliche Störungen und Compliance-Herausforderungen, um der zunehmenden Komplexität heutiger IT-Landschaften Rechnung zu tragen.
Neue Spielregeln für Cybersecurity
ServiceNow kündigte außerdem erweiterte Security-bezogene Partnerschaften mit Microsoft und Cisco an, die sich auf den Aufbau von KI-zu-KI-Ökosystemen und die Bereitstellung von Sicherheit und Governance für KI konzentrieren. ServiceNow kombiniert hier seine Workflow-Expertise mit der Erfahrung von Microsoft und Cisco aus dem IT-Betrieb, um bessere Transparenz, schnellere Erkennung und besser koordinierte Reaktionen zu gewährleisten. Das langfristige Ziel ist, Unternehmen einen sicheren Betrieb von KI-Anwendungen zu ermöglichen.
In der Summe sollen die neuen Lösungen Unternehmen in die Lage versetzen, ihre digitalen Ressourcen zu schützen und die betriebliche Stabilität zu optimieren. „KI schreibt die Regeln der Cybersicherheit und des Risikomanagements neu“, sagt Lou Fiorello, Group Vice President und General Manager of Security and Risk Products bei ServiceNow. „CISOs wollen KI nutzen, um die Produktivität zu steigern und ihre Schutz- und Reaktionsfähigkeiten zu verbessern –und damit die Wirkung im großen Maßstab zu verstärken. Deshalb bietet ServiceNow neue, auf Sicherheitsergebnisse fokussierte KI-Agenten mit dem richtigen Maß an menschlicher Aufsicht auf einer einzigen Plattform an, damit Unternehmen schneller agieren, intelligenter reagieren und den sich entwickelnden Bedrohungen voraus sein können.“
Mehr über die Neuheiten der Knowledge 25 finden Sie hier.
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