Das ServiceNow World Forum erkundet die Bedeutung von künstlicher Intelligenz und deren praktische Anwendung in Unternehmen, um weltweit Innovationspotenziale auszuschöpfen.

Künstliche Intelligenz in all ihren Ausprägungen – analytische, prädiktive, generative, agierende – ist die Zukunftstechnologie, die die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Alle Unternehmen sind auf der Suche nach dem besten und direktesten Weg, um sich die Vorteile dieser Technologie zu Nutze zu machen. Da das Rennen um die KI-Wertschöpfung soeben begonnen hat, gibt es noch nicht viele Beispiele vom gelungenen Einsatz der KI in produktive Umgebungen, vor allem wenn es um generative KI (GenAI) geht. Doch wer einige davon aus der Nähe betrachten und mit Vertretern der jeweiligen Unternehmen sprechen möchte, war beim ServiceNow World Forum am 23. Oktober in München am richtigen Ort.
Mehr als 2.000 Besucher konnte das World Forum in diesem Jahr gewinnen, darunter viele Partner und Kunden von ServiceNow. Führende Experten sowie Vertreter von Unternehmen wie Bosch, Siemens, Bertelsmann, BASF oder MAN Energy Solutions präsentierten ihre Use Cases und diskutierten über die Rolle von KI und GenAI bei der digitalen Transformation. ServiceNow selbst widmete ebenfalls zahlreiche Sessions dem Thema „Wertschöpfung durch KI“ und zeigte, wie dies in verschiedenen Szenarien des Servicebetriebs möglich ist, insbesondere mittels der verschiedenen Ausprägungen seines intelligenten Assistenten Now Assist.
KI im Dienste der Menschen
Ein erstes Highlight in dieser Hinsicht setzte die Eröffnungs-Keynote setzen, die von Karel van der Poel, Senior Vice President Products bei ServiceNow, gehalten wurde und unter dem Motto „Put AI to work for people“ stand. Van der Poel zeigte gemeinsam mit wichtigen Branchenvertretern, wie Unternehmen die Now Platform von ServiceNow einsetzen können, um jeden Bereich ihrer Organisation mithilfe von AI zu transformieren und zu beschleunigen.
„Wir dürfen nicht nur darauf schauen, welches Potenzial die AI in zwei, fünf oder zehn Jahren in sich birgt“, betonte Karel van der Poel nach seiner Keynote. „Unternehmen nutzen bereits heute KI in sehr unterschiedlichen Bereichen, um ihr Geschäft zu transformieren – von Automation über Datenanalyse bis hin zu Sprachmodellen. KI ist also längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern spielt bereits heute die erste Geige.“
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Zu den weiteren Highlights der Konferenz gehörten die Anwenderberichte namhafter Unternehmen. Hier eine Auswahl:
- Vertreter der Robert Bosch GmbH zeigten, wie sie ihre Workflows mithilfe der Low-Code- und GenAI-Tools von ServiceNow auf einfache Weise orchestrieren und automatisieren. Um dies zu erreichen, werden existierende manuelle Workflows analysiert, unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der generativen KI neu konzipiert und wo immer möglich automatisiert.
- Siemens Digital Industries präsentierte gemeinsam mit ServiceNow ihre bisherige Arbeit auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft. Anhand von echten Implementierungen wurde gezeigt, wie mithilfe der Now Platform die betriebliche Effizienz gesteigert, das Cybersecurity-Risiko verringert und die Mitarbeiterproduktivität erhöht werden können.
- Um die Absicherung des laufenden Betriebs gegenüber Cybergefahren sowie um den Aufbau von Resilienz gegenüber sich ändernden Marktbedingungen und neuen regulatorischen Anforderungen ging es im Vortrag der Bertelsmann SE & Co KGaA. ServiceNow spielt bei Bertelsmann eine entscheidende Rolle beim Aufbau von proaktivem Risk Management, abteilungsübergreifender Zusammenarbeit und der KI-gestützten Automatisierung von sicherheitsrelevanten Prozessen.
- Der weltgrößte Chemieproduzent BASF zeigte, wie er mithilfe der KI-Tools von ServiceNow seine Personaldienstleistungen auf ein neues Niveau hebt. BASF hat seine HR-Services auf der Grundlage von KI- und GenAI-Funktionen innerhalb von ServiceNow HRSD neu definiert, um die Effizienz zu steigern, die Erfahrungen der Mitarbeiter zu personalisieren und die HR-Abläufe zu optimieren.
- MAN Energy Solutions präsentierte praktische GenAI-Lösungen, die dem Unternehmen helfen, seinen IT-Betrieb zu transformieren. Ausgangspunkt ist dabei die Prämisse, dass der Aufgabenbereich des CIO immer größer wird und sich praktisch auf alle Bereiche des Unternehmens erstreckt. Die Aufgabe des CIO besteht nun darin, für geschäftliche Agilität zu sorgen und eine KI-Strategie zu entwickeln, die zu besseren Geschäftsergebnissen führt. ServiceNow spielt bei der Erfüllung dieser Ziele bei MAN Energy Solutions eine Schlüsselrolle.
- BMW zeigte gemeinsam mit Deloitte und der Schwarz Gruppe, wie seine Plattform-Strategie und Governance dazu beitragen, das Potenzial für skalierbares Wachstum mit der Now Platform zu erzielen. Besonders bei weit verzweigten Konzernen wie BMW müssen Interdependenzen besonders beachtet werden, um gleichzeitig laufende Projekte zu koordinieren und die Ergebnisse zu optimieren. Eine strategische Roadmap, die Deloitte als Implementationspartner beiträgt, hilft bei der Harmonisierung der Arbeit der verschiedenen Plattform-Teams.
Weitreichende Kooperation mit Siemens
Auf dem World Forum gaben gab ServiceNow eine neue strategische Partnerschaft mit Siemens bekannt, die darauf abzielt, die industrielle Cybersicherheit zu verbessern und die Integration von generativer KI (GenAI) in den Werkstattbetrieb voranzutreiben. Die Zusammenarbeit wird sich darauf konzentrieren, den SINEC Security Guard von Siemens für das Schwachstellenmanagement und den Industrial Copilot für GenAI-gestützte Automatisierung mit der Workflow-Automatisierung von ServiceNow zu kombinieren.
Karel van der Poel sieht die Partnerschaft mit Siemens als entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Sicherheit der Fertigungstechnologie (Operative Technology, OT) und zur Nutzung generativer KI in der Fertigung. „Mit der marktführenden Expertise von Siemens in der industriellen Automatisierung und der Fähigkeit der ServiceNow-Plattform, Workflows ganzheitlich zu steuern und zu automatisieren, versetzen wir unsere gemeinsamen Kunden in die Lage, schnell und intelligent auf Schwachstellen zu reagieren und ihren Betrieb zu optimieren“, sagte van der Poel.
„Unsere Partnerschaft mit ServiceNow verändert die Art und Weise, wie wir unsere Fertigungsprozesse sichern und verwalten“, kommentierte Michael Schrapp, Department Head Industrial AI bei Siemens Digital Industries. „Gemeinsam sorgen wir für mehr betriebliche Effizienz und machen Fabriken sicherer und widerstandsfähiger.“All diese Unternehmen gehören zu den „Early Adopters“ in Sachen KI, von denen andere viel lernen können. Denn wie die Studie Enterprise AI Maturity Index 2024 von ServiceNow und Oxford Economics neulich zeigte, stellt die Einführung von KI in vielerlei Hinsicht einen Paradigmenwechsel dar und Unternehmen müssen vieles anders machen, um das Potenzial von KI tatsächlich zu erschließen.
KI – nicht allein eine technologische Herausforderung
All diese Unternehmen gehören zu den „Early Adopters“ in Sachen KI, von denen andere viel lernen können. Denn wie die Studie Enterprise AI Maturity Index 2024 von ServiceNow und Oxford Economics neulich zeigte, stellt die Einführung von KI in vielerlei Hinsicht einen Paradigmenwechsel dar und Unternehmen müssen vieles anders machen, um das Potenzial von KI tatsächlich zu erschließen.
Vorreiter im Bereich der künstlichen Intelligenz verfügen in fast zwei Drittel der Fälle (62 %) über ein festgelegtes Set an messbaren Kriterien, mit denen sie den Einfluss der KI auf die eigene Produktivität und Effizienz messen können. Deutsche Unternehmen investieren aktuell 9 % ihres Umsatzes in die KI-Transformation und liegen damit im internationalen Durchschnitt. Allerdings weisen die fast 4.500 für die Studie untersuchten Organisationen nur einen KI-Reifegrad von durchschnittlich 44 von 100 Punkten auf, und nur ein Sechstel schafft es über die Grenze von 50 Punkten.
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„Natürlich ist die KI-Transformation eine technologische Herausforderung“, meint Robert Rosellen, Area Vice President bei ServiceNow. „Doch häufig wird übersehen, wozu die KI eigentlich dient: Die Arbeit und das Leben der Menschen einfacher zu machen und die KI in den Dienst der Menschen zu stellen, damit sich diese auf die wirklich wichtigen Aufgaben im Geschäft konzentrieren können. Wenn Unternehmen diesen Mehrwert erkennen, braucht es wenig Mühe, um sie von der KI-Transformation zu überzeugen.“
Das World Forum in München ist Teil der World Tour von ServiceNow, die in verschiedenen Städten weltweit stattfindet, darunter London, Paris, New York und Tokio. Diese Serie bringt führende Branchenexperten und Kunden zusammen, um die neuesten Entwicklungen in der digitalen Transformation zu diskutieren und gemeinsam die Zukunft der Arbeit zu gestalten.
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